Richtiges Planen und Messen Ihrer Duschabtrennung ist natürlich wichtig, aber auch keine Zauberei

Wenn Sie ein paar Dinge und Tipps beachten, kommen Sie ganz leicht zum gewünschten Ergebnis. Wir stellen Ihnen hier praktische Informationen und Hinweise zum jeweiligen Duschentyp zur Verfügung. Und im Zweifelsfall sprechen Sie uns einfach an. Wir sind gern für Sie da.
 

Grundsätzliche Hinweise zum Duschenaufmaß

  • Für die meisten Duschenarten stehen fertige Aufmaßblätter des Herstellers bereit, die wir Ihnen, wenn verfügbar, bei der jeweiligen Dusche als PDF-Download zur Verfügung stellen. Dort werden schon alle wichtigen Maße abgefragt.

  • Lassen Sie sich Zeit beim Aufmaß und kontrollieren Ihre Zahlen am Ende noch einmal.

  • Prüfen Sie Ihre Messwerkzeuge, z. B. die Wasserwaage drehen und schauen, ob sie das gleiche Ergebnis anzeigt (der sog. Umschlag).

  • Überlegen Sie sich genau welche Funktionen Sie bei der neuen Dusche benötigen:

  • Soll(en) die Tür(en) einfach nach außen öffnen?

  • Oft ist eine Pendelfunktion praktischer, aber stört vielleicht doch z. B. die Armatur beim Öffnen nach innen? Sehr platzsparend sind wiederum auch Falt- und Schiebetüren.

  • Haben / planen Sie eine Duschtasse oder möchten Sie die Dusche barrierefrei auf dem Boden installieren? Bei Letzterem empfehlen wir unser kleines Schwallschutzprofil 8535 einzuplanen und über Scharniere mit Hebe-/Senkfunktion nachzudenken, beides bringt mehr Dichtigkeit und Bodenfreiheit im Schwenkbereich der Tür(en).

  • Haben Sie bei sich kalkhaltiges Wasser oder benutzt man nach dem Duschen vielleicht nicht immer den Abzieher? Dann macht eine Oberflächenbeschichtung noch mehr Sinn.

  • Lässt sich, wenn Sie auch feststehende Scheiben benötigen, eine Stabilisierungsstange vernünftig einplanen?

  • Möchten Sie innen flächenbündige Beschläge für eine einfachere Reinigung? Gern schauen wir, ob dieses bei Ihrer Wunschdusche möglich ist.

  • Leichte Maßabweichungen bis ca. 3 mm kann man, je nach Art der Dusche, oft bei der Montage ausgleichen. Wenn z. B. die Wände mehr Schräge aufweisen, kann man einen Schrägschnitt am Glas vornehmen lassen oder ein Wandprofil statt Winkelbefestigungen auswählen, dieses Profil bietet Ausgleichsmöglichkeiten von +/- 7 mm.

  • Ziehen Sie bei Türen für die spätere Höhe des Griffs ggf. die Höhe der Duschtasse ab. Der Griff sollte i. d. R. bei 1050 mm liegen. Dieses Maß können Sie aber natürlich auch nach Ihrem Geschmack variieren.

 

Aufmaß Nischenduschen

  • Besonders wichtig ist bei einer Nischendusche, dass man die Wandöffnung in der Breite an mindestens drei Punkten misst: oben, mittig und unten

  • Wenn diese Maße voneinander abweichen, ist mindestens eine Wand schon nicht lotrecht.

  • Aber Wände können auch parallel zueinander schräg laufen. Bitte überprüfen Sie deshalb die Wände mit einer langen Wasserwaage. Damit können Sie auch erkennen, ob die Flächen vielleicht irgendwo „bauchig“ sind.

  • Tipp: Oft ist es sinnvoll vom strammen Breitenmaß noch 2 mm extra Luft abzuziehen, um später bei der Montage eventuell besser ausgleichen zu können. Bevor die Dusche zu stramm gerät, kann man lieber diese zusätzlichen 2 mm vermitteln.

  • Ebenso ist genau zu prüfen, ob die Duschtasse bzw. der Boden in Waage ist.

  • Die Höhe der Nische messen Sie bitte an beiden Seiten. Gibt es Bezugspunkte wie Fliesenfugen oder eine Abschlusskante? Weichen hier die Maße voneinander ab, macht es oft Sinn 10 - 20 mm darunter zu bleiben.

  • Legen Sie die Positionen der Beschläge fest. Gängige Abstände von Boden und Oberkante Dusche sind 200 – 300 mm. Aber achten Sie bitte darauf, dass die Halter nicht auf Fliesenfugen geraten, denn das kann z. B. Undichtigkeiten verursachen.

  • Bei Installation auf einer Duschtasse rückt man mit dem Glas ein Stück nach innen Richtung Duschraum. Dieses ist das so genannte Wanneneinrückmaß (WEM). Bewährt haben sich hier 15 – 20 mm.

 

Aufmaß Eckduschen

  • Besonders wichtig ist bei dieser Art Duschkabinen, dass man die Wände genauestens mit einer ausreichend langen Wasserwaage überprüft. Damit können Sie auch erkennen, ob die Flächen vielleicht irgendwo „bauchig“ sind.

  • Ebenso ist genau zu prüfen, ob die Duschtasse bzw. der Boden in Waage ist.

  • Die Höhe messen Sie bitte an beiden Seiten. Gibt es Bezugspunkte wie Fliesenfugen oder eine Abschlusskante? Weichen hier die Maße voneinander ab, macht es oft Sinn 10 - 20 mm darunter zu bleiben.

  • Legen Sie die Positionen der Beschläge fest. Gängige Abstände von Boden und Oberkante Dusche sind 200 – 300 mm. Aber achten Sie bitte darauf, dass die Halter nicht auf Fliesenfugen geraten, denn das kann z. B. Undichtigkeiten verursachen.

  • Bei Installation auf einer Duschtasse rückt man mit dem Glas ein Stück nach innen Richtung Duschraum. Dieses ist das so genannte Wanneneinrückmaß (WEM). Bewährt haben sich hier 15 – 20 mm.

 

Aufmaß Walk In Duschen

  • Besonders wichtig ist bei einer Walk In-Duschabtrennung, dass man die Wände genauestens mit einer ausreichend langen Wasserwaage überprüft. Damit können Sie auch erkennen, ob die Flächen vielleicht irgendwo „bauchig“ sind.

  • Ebenso ist genau zu prüfen, ob die Duschtasse bzw. der Boden in Waage ist.

  • Beim Messen der Höhe ist zu beachten: Gibt es Bezugspunkte wie Fliesenfugen oder eine Abschlusskante? Planen Sie mehrere Scheiben mit Befestigung an der Wand und weichen die Höhenmaße voneinander ab, macht es oft Sinn 10 - 20 mm unter diesen Punkten zu bleiben.

  • Legen Sie die Positionen der Beschläge fest. Gängige Abstände von Boden und Oberkante Dusche sind 200 – 300 mm. Aber achten Sie bitte darauf, dass die Halter nicht auf Fliesenfugen geraten, denn das kann z. B. Undichtigkeiten verursachen.

  • Bei Installation auf einer Duschtasse rückt man mit dem Glas ein Stück nach innen Richtung Duschraum. Dieses ist das so genannte Wanneneinrückmaß (WEM). Bewährt haben sich hier 15 – 20 mm.

 

Aufmaß Duschen mit Badewannenanschluß

  • Besonders wichtig ist bei dieser Art Duschkabinen, dass man die Wände genauestens mit einer ausreichend langen Wasserwaage überprüft. Damit können Sie auch erkennen, ob die Flächen vielleicht irgendwo „bauchig“ sind.

  • Prüfen Sie auch den Badewannensockel ganz penibel. Steht der Rand der Badewanne vielleicht über? Hierzu sind Fotos auch sehr hilfreich für uns.

  • Ebenso ist genau zu prüfen, ob die Duschtasse bzw. der Boden in Waage ist.

  • Die Höhe messen Sie bitte an beiden Seiten. Gibt es Bezugspunkte wie Fliesenfugen oder eine Abschlusskante? Weichen hier die Maße voneinander ab, macht es oft Sinn 10 - 20 mm darunter zu bleiben.

  • Legen Sie die Positionen der Beschläge fest. Gängige Abstände von Boden und Oberkante Dusche sind 200 – 300 mm. Aber achten Sie bitte darauf, dass die Halter nicht auf Fliesenfugen geraten, denn das kann z. B. Undichtigkeiten verursachen.

  • Bei Installation auf einer Duschtasse rückt man mit dem Glas ein Stück nach innen Richtung Duschraum. Dieses ist das so genannte Wanneneinrückmaß (WEM). Bewährt haben sich hier 15 – 20 mm.

 

Aufmaß Duschen auf der  Badewanne

  • Besonders wichtig ist bei dieser Art Duschen, dass man die Wände genauestens mit einer ausreichend langen Wasserwaage überprüft. Damit können Sie auch erkennen, ob die Flächen vielleicht irgendwo „bauchig“ sind.

  • Ebenso ist genau zu prüfen, ob die Badewanne in Waage ist.

  • Beim Messen der Höhe ist zu beachten: Gibt es Bezugspunkte wie Fliesenfugen oder eine Abschlusskante? Planen Sie mehrere Scheiben mit Befestigung an der Wand und weichen die Höhenmaße voneinander ab, macht es oft Sinn 10 - 20 mm unter diesen Punkten zu bleiben.

  • Legen Sie die Positionen der Beschläge fest. Gängige Abstände von Unter- und Oberkante Duschwand sind 150 – 250 mm. Aber achten Sie bitte darauf, dass die Halter nicht auf Fliesenfugen geraten, denn das kann z. B. Undichtigkeiten verursachen.

  • Auf dem Wannenrand rückt man mit dem Glas ein Stück nach innen Richtung Duschraum. Dieses ist das so genannte Wanneneinrückmaß (WEM). Bewährt haben sich hier 15 – 20 mm.

  
Ein Tipp zum Schluss: Bei der späteren Montage haben Sie in den Beschlägen Ihrer Dusche immer noch Einstellmöglichkeiten zum Variieren und Ausgleichen.